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gedanken

anti gegen alles

Zwanghafter Nonkonformismus.
Bloß nicht so sein wie die Mehrheit.
Immer gegen die herrschende Meinung, egal wie sehr man sich damit selbst verleugnet.

Tja, das hatte ich auch mal.
Die Betonung liegt auf der Vergangenheit. In der Phase fand ich es cool, ständig mit härterer, extremerer Musik aufzukreuzen, und alles, was dem Mainstream angehört, zu belächeln.
Nun gut, Teile des Mainstreams belächel ich immer noch. Doch wieso sollte ich Endstille hören, wenn es mir absolut gut geht? Wenn ich keinen Hass auf irgendwelche Leute schiebe? Wenn ich mal entspannen will?
Und wenn irgendetwas in Mode kommt, was ich schon immer gemacht habe, wieso sollte ich es dann lassen?


Es interessiert mich nicht, ob ich mit oder gegen den Strom schwimme, ich mag lediglich das schwimmen.
1.5.08 19:55


Theoretisch,

theoretisch könnte alles reine Einbildung sein.

Was existiert?

Ich nehme mal an, dass ich höchstwahrscheinlich existiere, aber stimmt das, was ich wahrnehme? 

Theoretisch könnte alles nur in meinem Gehirn, von dem ich einmal ausgehe, um überhaupt Gedanken zu haben, es könnte genausogut ein Computerchip mit Empfindungen sein, existieren.

Aber macht das für meinen Umgang mit meiner Umwelt einen Unterschied?

Solange ich nicht weiß, ob meine Umgebung existent ist, darf ich niemandem Schaden zufügen, da er existent sein könnte. Ich muss mich also an die Spielregeln halten.

Wir sind so ich-bezogen, doch so bedeutungslos. Wir machen uns Gedanken über unseren Tod, da wir nicht wahrhoben wollen, dass es eine Welt ohne uns geben kann.

Die Frage ist, gibt es sie?

Ich denke nicht wirklich. Zu einer Sache gehören immer zwei Komponenten.

Die eine die ist. Sie ist und sendet Informationen aus.

Die andere nimmt diese Informationen auf. Wir können also nicht existieren, wenn wir nicht zugleich in den Gehirnen (oder ähnlichem) anderer Lebewesen existieren. 

Somit kann die Welt, unsere ureigene Welt nicht ohne uns existieren, es ist dann die Welt der anderen, nicht unsere.

Bei den Gedanken habe ich angenommen, dass zum einen ich existiere, zum anderen alle andere Menschen existent sind, was den Leser dieses Textes einschließt. 

28.10.07 15:52


Die Existenz eines Gottes ist eine schöne Vorstellung.

Sie hilft, mit den wesentlichen Fragen des Seins fertig zu werden. Sie ermöglicht die Beantwortung der Frage des Woher, des Wohin und des Warum?

Ich würde gerne an einen Gott glauben, es würde viele Dinge vereinfachen.

Aber es funktioniert nicht.

Es mag vielleicht für viele funktionieren, ansonsten hätten die Religionen nicht so lange durchgehalten.

Bei mir funktioniert es nicht.

28.10.07 09:58





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