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Die Existenz eines Gottes ist eine schöne Vorstellung.

Sie hilft, mit den wesentlichen Fragen des Seins fertig zu werden. Sie ermöglicht die Beantwortung der Frage des Woher, des Wohin und des Warum?

Ich würde gerne an einen Gott glauben, es würde viele Dinge vereinfachen.

Aber es funktioniert nicht.

Es mag vielleicht für viele funktionieren, ansonsten hätten die Religionen nicht so lange durchgehalten.

Bei mir funktioniert es nicht.

28.10.07 09:58


Theoretisch,

theoretisch könnte alles reine Einbildung sein.

Was existiert?

Ich nehme mal an, dass ich höchstwahrscheinlich existiere, aber stimmt das, was ich wahrnehme? 

Theoretisch könnte alles nur in meinem Gehirn, von dem ich einmal ausgehe, um überhaupt Gedanken zu haben, es könnte genausogut ein Computerchip mit Empfindungen sein, existieren.

Aber macht das für meinen Umgang mit meiner Umwelt einen Unterschied?

Solange ich nicht weiß, ob meine Umgebung existent ist, darf ich niemandem Schaden zufügen, da er existent sein könnte. Ich muss mich also an die Spielregeln halten.

Wir sind so ich-bezogen, doch so bedeutungslos. Wir machen uns Gedanken über unseren Tod, da wir nicht wahrhoben wollen, dass es eine Welt ohne uns geben kann.

Die Frage ist, gibt es sie?

Ich denke nicht wirklich. Zu einer Sache gehören immer zwei Komponenten.

Die eine die ist. Sie ist und sendet Informationen aus.

Die andere nimmt diese Informationen auf. Wir können also nicht existieren, wenn wir nicht zugleich in den Gehirnen (oder ähnlichem) anderer Lebewesen existieren. 

Somit kann die Welt, unsere ureigene Welt nicht ohne uns existieren, es ist dann die Welt der anderen, nicht unsere.

Bei den Gedanken habe ich angenommen, dass zum einen ich existiere, zum anderen alle andere Menschen existent sind, was den Leser dieses Textes einschließt. 

28.10.07 15:52


tiefpunkt

Wieder einmal einen Tiefpunkt erreicht.

Dieses Gefühl einer Leere, Niedergeschlagenheit, das man nicht beschreiben kann.
Ich dachte, ich hätte es hinter mir, zuletzt war mir vor einem halben Jahr so zumute. Ich habe keinen Grund, warum dieser Tiefpunkt da ist. Möglicherweise, weil ich im Moment nichts zu tun habe, die gesamte Anspannung der letzten Wochen schlagartig fort ist. Möglicherweise hat es auch einen anderen Grund.
Ich weiß es nicht.

29.10.07 18:58


Musik & Emotionen

Der Tiefpunkt ist (hoffentlich/wahrscheinlich) überwunden.

"Ohne Musik wäre das  Leben ein Irrtum", so Friedrich W. Nietzsche. Dem kann ich ohne Probleme beipflichten, Musik kann so viele Emotionen auslösen, auslöschen oder verstärken. Zum Beispiel löst 'Surf Nicaragua' bei mir immer eine positive Stimmung hervor, dagegen sollte man das 'Brave Murder Day' Album von Katatonia nicht hören, wenn man gut gestimmt ist, da das ganze leicht ins Gegenteil umschlagen kann. Jeder wird solche Lieder haben, die durch die Erinnerung an eine Situation oder allein durch ihre Kraft
Emotionen wecken. Bei den einen ist das halt ein x-beliebiger Popsong, bei den anderen der einfühlsamste Soul oder der brachialste Grind.

31.10.07 14:11





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